Die Einführung eines Intranets ist oft mit großen Herausforderungen verbunden. Viele Mitarbeitende stehen der neuen Plattform zunächst skeptisch gegenüber oder fühlen sich überfordert. In diesem Artikel teilen wir 15 praxisnahe Tipps, die euch helfen, die Akzeptanz eures Intranets zu fördern. Vom Projektmarketing über den Intranet-Aufbau bis hin zur Einarbeitung – mit diesen Strategien macht ihr das Intranet zu einem wertvollen und integralen Bestandteil eures Arbeitsalltags.

1. Mitarbeitende frühzeitig auf das Intranet aufmerksam machen

➡️ Stellt eure Mitarbeitenden nicht vor vollendete Tatsachen, sondern bezieht sie schon möglichst früh bei der Einführung eures Intranets ein.

So legt ihr von Anfang an den Grundstein für eine hohe Intranet-Akzeptanz. Am besten holt ihr euch Vertreter:innen und Key-User:innen verschiedener Abteilungen und Mitarbeitergruppen direkt in eure Projekt- oder Pilotgruppe. Diese werden dann zu Multiplikator:innen und tragen das Intranet-Projekt an ihre Teams.

Insgesamt ist die Devise: Plant euer Intranet nicht im stillen Kämmerchen, sondern teilt eure Vision und macht eure Belegschaft mit einem durchdachten Projektmarketing auf das kommende Intranet aufmerksam. Ob mit Plakaten, Handflyern, Teaser-Videos oder regelmäßigen Newsletter-Updates – stellt euren Mitarbeitenden die neue Kommunikationsplattform frühzeitig vor und weckt ihre Vorfreude.

📚 Lesetipp: Auf unserem Blog findet ihr konkrete Tipps und Best Practices für ein erfolgreiches Projektmarketing.

⭐️ Beispiel

Als Beispiel für tolles Projektmarketing nennen wir immer gern unseren Kunden SONNENTOR. Das Unternehmen informierte seine Belegschaft transparent und kontinuierlich über das Intranet-Projekt und begeisterte unter anderem mit gebrandeten Goodies und einer Launch-Party. Die Mitarbeitenden wurden durch ein verständliches Storytelling abgeholt – sie konnten sich auf eine intuitive Plattform freuen, die zu den Unternehmenswerten passt und Spaß macht.

Eine Gruppe von SONNENTOR-Mitarbeitenden mit SIGI T-Shirts

2. Alle Personengruppen und deren Bedürfnisse berücksichtigen

➡️ Berücksichtigt beim Aufbau eures Intranets die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichen Personengruppen und stellt sicher, dass ihr wirklich alle Mitarbeitenden integriert.

Das Intranet ist eine Plattform für eure Belegschaft und wird daher nur akzeptiert, wenn sich eure Mitarbeitenden darin auch wiederfinden. Das beginnt zum Beispiel damit, dass ihr das Intranet auch für Non-Desk-Worker zugänglich macht und Inhalte für eure mehrsprachigen Angestellten übersetzt.

Auch hier gilt wieder: Bezieht eure Mitarbeitenden, ihre Ideen und Interessen schon in der Einführungsphase ein. Holt sie als Berater:innen und Ideengeber:innen in euer Projektteam, führt Umfragen durch und lasst euch von Führungskräften typische Herausforderungen und Aufgabenfelder ihrer Teams erklären.

📚 Lesetipp: In vielen Unternehmen ist das Intranet hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Wissensmitarbeitenden ausgelegt. Dadurch werden bestimmte Personengruppen aus der internen Kommunikation ausgeschlossen. Wir zeigen euch auf unserem Blog, wie ihr dagegen angeht und auch Non-Desk-Mitarbeitende bei der Digitalisierung integriert.

3. Verständnis für die neue Art der Kommunikation schaffen

➡️ Sensibilisiert eure Mitarbeitenden für die neue Art der Kommunikation, die ihr mit einem modernen Intranet fördern möchtet.

Viele Arbeitnehmende kennen das Intranet als recht statische Plattform, auf der Informationen hauptsächlich von oben nach unten vermittelt werden. Der Umstieg auf ein modernes, interaktives (Social) Intranet ist ein Change-Prozess, an den ihr eure Mitarbeitenden erst einmal heranführen müsst. Intranet-Nutzende, die bisher die reine Top-down-Kommunikation gewohnt waren, müssen lernen, dass sie nun selbst zu aktiven Kommunikator:innen werden können – und auch sollen. Oft ist hier auch ein kompletter Kulturwandel im Gange: Der Führungsstil ändert sich, Hierarchien werden abgebaut und die Mitarbeitenden erhalten mehr Autonomie.

Sorgt dafür, dass eure Mitarbeitenden diese Änderungen und die damit einhergehenden Erwartungen wirklich verstehen. Geht auf anfängliche Unsicherheiten ein und überlegt euch Maßnahmen, mit denen ihr auf Widerstände reagieren könnt. Insgesamt ist die große Aufgabe, eure Beschäftigten zu fördern, sich einzubringen, zu beteiligen und die interne Kommunikation aktiv mitzugestalten.

⭐️ Beispiel

Auch bei der Brandenburger Firmengruppe hat sich mit der Einführung des Social Intranets die Kommunikation im Unternehmen grundlegend verändert: Die Mitarbeiterkommunikation soll ab jetzt von einem Dialog geprägt sein. Diese Einladung wurde anfangs aber nur zögerlich angenommen. Die Mitarbeitenden ändern nicht von einem Tag auf den anderen ihre Gewohnheiten und sind plötzlich perfekte Kommunikator:innen. Es bleibt ein laufender Prozess, die Intranet-Nutzenden zu motivieren und zu befähigen.

4. Vorteile und Ziele des Intranets betonen

➡️ Macht klar, welche Ziele ihr mit dem Intranet verfolgt und welchen Mehrwert die Plattform hat für das gesamte Unternehmen, aber auch für jede:n einzelne:n Nutzer:in.

Ob gesteigerte Produktivität, Effizienz, Motivation oder Zufriedenheit – die Vorteile eines Social Intranets könnt ihr wahrscheinlich blind aufzählen und habt sie auch schon mehrmals rezitiert, um euren Vorstand von der neuen Kommunikationssoftware zu überzeugen. Aber was ist mit euren Mitarbeitenden? Damit sie euer Intranet akzeptieren, müssen auch sie davon überzeugt sein, dass die Plattform ihnen in ihrem Arbeitsalltag einen echten Mehrwert bringt. Was hat zum Beispiel die Außendienstmitarbeiterin davon, die den ganzen Tag bei den Kunden unterwegs ist? Warum lohnt es sich für den Lagerarbeiter, sich die Intranet-App aufs Smartphone zu holen?

Zu einer guten Change-Kommunikation gehört es selbstverständlich dazu, dass ihr eure Unternehmensziele klar kommuniziert. Eindrücklicher ist es aber, wenn eure Mitarbeitenden den Mehrwert selbst erleben können. Geht in Erklärvideos zum Beispiel auf konkrete Anwendungsfälle ein, präsentiert das Intranet in einem Showroom oder gebt euren Mitarbeitenden in einer Testphase die Chance, sich auf der Plattform auszutoben.

⭐️ Beispiel

WINTERSTEIGER hat seine Mitarbeitenden das neue System von Anfang an ausgiebig testen lassen. Das Testteam mit Angestellten aus allen Bereichen des Unternehmens konnte verschiedene Szenarien und Anwendungsfälle ausprobieren. So fanden die Mitarbeitenden selbst heraus, wie sie die Plattform am besten zu ihrem Nutzen einsetzen.

5. Auf hohe Benutzerfreundlichkeit achten

➡️ Macht es den Mitarbeitenden mit einem benutzerfreundlichen Aufbau leicht, das Intranet zu nutzen und in ihren Alltag zu integrieren.

Eine mangelnde Usability lässt die Intranet-Akzeptanz schnell sinken. Vor allem junge Menschen sind es heute gewohnt, mit wenigen Handbewegungen durch Apps zu navigieren und schnell ans Ziel zu kommen. Achtet darauf, dass die Mitarbeitenden nicht erst tagelange Seminare besuchen müssen, um euer Intranet zu verstehen und effizient nutzen zu können. Wichtige Komponenten für eine hohe Benutzerfreundlichkeit sind unter anderem eine übersichtliche Navigation, ein ansprechendes Design und eine leistungsfähige Suchfunktion.

📚 Lesetipp: Usability ist aber nicht nur für die Digital Natives ein wichtiger Faktor. Besonders auch ältere, weniger technikaffine Generationen profitieren davon, wenn eure Intranet-Software einfach zu bedienen ist. Auf unserem Blog erfahrt ihr, wie ihr eure Mitarbeitenden – egal welchen Alters – mit einer guten Usability im Intranet überzeugt.

Zitat Stefanie Zeller, Zeppelin Universität

6. Intranet individuell branden

➡️ Fügt euer Intranet mit einem individuellen Branding nahtlos in eure Unternehmenswelt ein und sorgt so für eine einheitliche Employee Experience.

Ein individuelles Intranet-Branding kann die Akzeptanz für eure Plattform erhöhen, da es eine vertraute Umgebung schafft und im besten Fall den Zweck des Intranets verdeutlicht. Es ist nicht einfach nur eine weitere anonyme Software, sondern hat einen einzigartigen Charakter mit Wiedererkennungswert, mit dem sich die Mitarbeitenden identifizieren können. Kurz gesagt: Individuelle Branding-Elemente machen euer Intranet zu eurer digitalen Heimat. Und was ist besser, als wenn sich eure Mitarbeitenden zu Hause fühlen?

📚 Lesetipp: Ihr braucht Inspirationen, wie ihr eure Heimat am besten gestalten könnt? Dann findet ihr auf unserem Blog eine Reihe von Ideen und Best Practices für ein erfolgreiches Intranet-Branding.

7. Intranet personalisieren

➡️ Versorgt eure Mitarbeitenden mit relevanten Inhalten und ermöglicht es ihnen, das Intranet nach ihren persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Ein wichtiger Aspekt, um die Akzeptanz im Social Intranet zu erhöhen, ist, dass die Inhalte für die Zielgruppen relevant sind. Ist das nicht der Fall, werden eure Mitarbeitenden schnell von einer Informationsflut erschlagen. Mit personalisierter und zielgruppengerechter interner Kommunikation stellt ihr sicher, dass ihr die richtigen Personen zur richtigen Zeit erreicht.

Übergebt euren Mitarbeitenden zudem selbst das Zepter, um das Intranet nach ihren eigenen Interessen und Wünschen einzurichten. Auf personalisierbaren Startseiten und Feeds werden dann beispielsweise vorrangig abonnierte Inhalte sowie Empfehlungen angezeigt. Die Intranet-Nutzenden können über Hashtags nach bestimmten Themen suchen und die Einstellungen zu den Notifications individuell konfigurieren.

📚 Lesetipp: Welche Möglichkeiten es noch gibt, euer Intranet zu personalisieren, könnt ihr auf unserem Blog nachlesen.

Zitat Swantje Allmers

8. Intranet einfach zugänglich machen

➡️ Sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden einfachen Zugang zum Intranet haben ob über PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Euer Intranet ist nur über den Desktop zugänglich? Dann erschwert ihr Mitarbeitenden ohne PC-Arbeitsplatz den Zugriff auf eure Unternehmensinformationen erheblich. Sich in die Plattform einzuloggen, sollte kein Hürdenlauf sein. Eure Mitarbeitenden werden das Intranet eher akzeptieren und auch häufiger nutzen, wenn sie es über ein Gerät ihrer Wahl aufrufen können, ob über den Desktop am eigenen Schreibtisch oder über eine mobile App auf dem Diensthandy. Stellt dabei sicher, dass die Inhalte auf jedem Gerät lesbar und übersichtlich dargestellt werden.

⭐️ Beispiel

Neben einer Desktop- und einer App-Version des Intranets nutzt die Brandenburger Firmengruppe auch öffentliche Tablets und Digital Signage. So haben auch Mitarbeitende ohne eigene Geräte einfachen Zugang zur Plattform. Desktop-Nutzende werden zudem dazu angehalten, das Intranet in ihrem Browser als Startseite festzulegen. Die Plattform öffnet sich dann jeden Tag zu Arbeitsbeginn automatisch und lädt die Mitarbeitenden zur Nutzung ein.

Digital Signage in der Brandenburger Firmengruppe

9. Mitarbeitende schulen, befähigen und begleiten

➡️ Befähigt eure Mitarbeitenden mit Schulungen und begleitenden Support-Angeboten, das Intranet effizient zu nutzen.

Bevor ihr eure Mitarbeitenden auf euer Intranet loslässt, solltet ihr sie erst einmal mit den grundlegenden Funktionen vertraut machen und ihnen Anwendungstipps mit an die Hand geben. Bietet hierfür Schulungen und Workshops an, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Mitarbeitergruppen zugeschnitten sind.

  • Legt ein Support-Team fest, an das sich die Intranet-Nutzenden bei Fragen und Problemen unkompliziert wenden können.
  • Bietet als Projektteam regelmäßig (virtuelle) Sprechstunden an, in denen sich Mitarbeitende mit individuellen Anfragen oder auch Ideen an euch wenden können.
  • Richtet in eurem Intranet eine Hilfe-Community ein, in der eure Mitarbeitenden gegenseitig Fragen beantworten und Tipps geben können.
  • Initiiert Stammtische, in denen sich Multiplikator:innen, Redakteur:innen und Mitarbeitende austauschen können.

Besonders in der Implementierungsphase ist ein breites Netz an solchen Schulungs- und Support-Angeboten entscheidend, damit die Mitarbeitenden schnell eingearbeitet sind und sich an das neue Tool gewöhnen. Begleitet sie aber auch darüber hinaus und bietet ihnen eine zuverlässige Anlaufstelle. Positive Erfahrungen bei der Einarbeitung wirken sich langfristig auf die Akzeptanz aus, zum Beispiel auch, wenn Updates anstehen oder in Zukunft neue Funktionen und weitere Tools ausgerollt werden sollen.

10. Anreize für die Nutzung schaffen

➡️ Lockt eure Mitarbeitenden gezielt mit Gamification- und Engagement-Formaten in euer Intranet und belohnt sie für ihre Aktivität.

Der erste Anreiz für die Intranet-Nutzung sollten natürlich die Inhalte und Funktionen des Intranets sein. Um die Motivation und das Engagement zu erhöhen, solltet ihr aber noch auf einen weiteren Faktor setzen: Spaß. Eine Intranet-Plattform, die Spaß macht, wird auch häufiger genutzt.

Eine gute Möglichkeit sind zum Beispiel Gamification-Elemente wie Quiz-, Tipp- und Gewinnspiele. Beliebt sind saisonale Formate wie Adventskalender oder eine Ostereiersuche. Diese bieten noch einen weiteren Anreiz, sich im Intranet aufzuhalten: Belohnungen in Form von Siegerehrungen oder Geschenken. Mit einer Ostereiersuche könnt ihr eure Mitarbeitenden zudem bisher unbekannte Ecken im Intranet erkunden lassen.

Darüber hinaus bieten sich Fotowettbewerbe an, vor allem am Anfang, wenn das Intranet noch neu ist. Kennenlernspiele unterstützen das Onboarding neuer Mitarbeitenden. Oder ihr verknüpft verschiedene Content-Formate spielerisch miteinander, beispielsweise ein Quiz zu einem Video.

📚 Lesetipp: Neben einer gesteigerten Intranet-Akzeptanz hat Gamification noch viele weitere Vorteile. Auf unserem Blog könnt ihr nachlesen, welche.

⭐️ Beispiel

Die Johanniter-Unfall-Hilfe nutzte einen Adventskalender, um zwei neue Plug-ins für Umfragen und Quiz einzuführen. Die Intranet-Nutzenden lernten diese Plug-ins also zunächst spielerisch kennen, um sie dann selbst für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. In Blogbeiträgen werden zum Beispiel gerne Quizspiele eingesetzt, um die Themen zu vertiefen.

11. Führungskräfte als Vorbilder nutzen

➡️ Arbeitet eng mit den Führungskräften zusammen und macht sie zu begeisterten und vorbildlichen Intranet-Nutzenden.

Warum sollte ich das Intranet nutzen, wenn es meine eigene Führungskraft nicht tut? Eine berechtigte Frage, die ihr am besten gar nicht erst aufkommen lasst. Holt schon früh die Vorgesetzten und vor allem auch die Geschäftsführung ins Boot, um die Relevanz und Bedeutung eures Intranet-Projekts zu betonen.

  • Nutzt für euer Projektmarketing zum Beispiel Videos, in denen eure CEOs die Vision und Ziele des Intranets erklären.
  • Startet einen CEO-Blog, auf dem die Geschäftsführung regelmäßig wichtige Unternehmensthemen beleuchtet.
  • Richtet eine Community ein, in der sich die Mitarbeitenden unkompliziert mit Führungskräften austauschen und Fragen stellen können.
  • Nutzt die Communities auch zur Organisation von Teams und Abteilungen, zum Teilen von Meeting-Notizen und Dokumentationen.
  • Initiiert Fireside Chats, bei denen Führungskräfte und Mitarbeitende auf Augenhöhe zu einem spezifischen Thema in den Dialog treten.

Die Führungskräfte eures Unternehmens sollten in eurem Intranet präsent sein und ihren Teams Möglichkeiten aufzeigen, wie sie die Plattform am besten nutzen. Wenn sie mit gutem Vorbild vorangehen, steigert das die Akzeptanz für das Intranet und motiviert, selbst aktiv zu werden.

📽️ In folgendem Video schaut unser Kunde Rotkäppchen-Mumm auf fünf Jahre mit dem neuen Intranet zurück. Schaut rein und findet unter anderem heraus, welche Rolle die Geschäftsführung für eine erfolgreiche Intranet-Einführung spielte.

12. Gemeinsam Meilensteine und Erfolge feiern

➡️ Nehmt eure Mitarbeitenden mit auf die Intranet-Reise, teilt Erfolge und Fuck-ups und feiert gemeinsam erreichte Meilensteine.

Wie bei jedem Change-Projekt ist es wichtig, dass ihr auch bei der Einführung eines Intranets eure Mitarbeitenden regelmäßig dazu abholt, welche Fortschritte ihr gemacht habt:

  • Welche Ziele habt ihr erreicht?
  • Welche Problemstellen gibt es noch?
  • Was sind die nächsten Schritte?

So kann eure Belegschaft die Entwicklung transparent nachverfolgen und nachvollziehen, was das Verständnis und somit die Akzeptanz erhöht. Belohnt das Engagement eurer Mitarbeitenden und eure Erfolge auch mit offener Anerkennung und kleinen Feierlichkeiten. So verknüpfen die Mitarbeitenden das Change-Projekt mit positiven Erlebnissen und werden weiter motiviert.

Indem ihr ebenso Fehler und gescheiterte Projekte kommuniziert, fördert ihr zudem eine offene Feedbackkultur im Intranet. Es ist wichtig, dass ihr eine Umgebung schafft, in der eure Mitarbeitenden keine Angst haben, sich zu äußern.

📚 Lesetipp: Ihr fragt euch jetzt, wie ihr eine solche Umgebung schafft? Auf unserem Blog zeigen wir euch, wie psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz entsteht und wie ihr sie aktiv fördern könnt.

⭐️ Beispiel

Zum Go-live der neuen Intranet-Plattform veranstaltete SONNENTOR eine Launch-Party. Genau ein Jahr später trafen sich alle Mitarbeitenden wieder zu einem Event: Zur Feier des ersten Geburtstags wurden die ersten Erfolge vorgestellt und weitere Schulungen angeboten. Zudem gab es einen Fotowettbewerb, bei dem sich die Mitarbeitenden zusammen mit dem Intranet-Maskottchen fotografierten. Das Intranet ist in ihrer Mitte angekommen.

13. Feedback und Ideen zum Intranet von den Mitarbeitenden einholen

➡️ Holt regelmäßig Feedback und Ideen von den Mitarbeitenden ein, um das Intranet kontinuierlich zu verbessern.

Mit regelmäßigen Umfragen könnt ihr herausfinden, wie eure Mitarbeitenden das Intranet nutzen, welche Features ihnen Kopfschmerzen bereiten und welche Anwendungsfälle noch nicht richtig abgebildet werden. Richtet zudem eine Ideenbox oder eine entsprechende Community im Intranet ein, über die eure Angestellten Ideen für neue Content-Formate einreichen können. Gebt eurer Belegschaft die Möglichkeit, das Intranet aktiv mitzugestalten und zu optimieren, damit es zu einem gemeinsamen Ort wird, an dem sich alle gerne aufhalten.

14. Praktische Anwendungsfälle und Mehrwerte im Intranet schaffen

➡️ Verlagert bestimmte Prozesse ins Intranet und bringt eure Mitarbeitenden mit praktischen Anwendungsfällen dazu, die Plattform als erste Anlaufstelle zu nutzen.

Wenn ihr bestimmte Anwendungen und Prozesse, mit denen eure Mitarbeitenden regelmäßig zu tun haben, ins Intranet integriert, bringt ihr sie dazu, sich mehr ins Intranet zu bewegen. Natürlich sollte das nie unter Zwang passieren. Betont stattdessen immer wieder den Mehrwert, den die Belegschaft mit der Intranet-Nutzung hat. Es ist zum Beispiel viel einfacher, Schichtpläne im Intranet einzusehen und abzusprechen als über Anhänge auf dem Schwarzen Brett. Dokumentieren Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten über das Intranet, sparen sie sich den Weg ins Personalbüro und umständliche Papierformulare.

⭐️ Beispiel

Das Intranet-Angebot der Brandenburger Firmengruppe startete anfangs auch auf rein freiwilliger Basis. Indem das Unternehmen echten Mehrwert schaffte, hochwertige und relevante Inhalte bereitstellte und den Beitrag eines jeden Mitglieds betonte, sorgte es dafür, dass die Plattform rege angenommen wurde. Stück für Stück wird das Intranet schließlich so gestaltet, dass gewisse Prozesse nur noch darüber funktionieren. So kann die Firmengruppe die Software immer mehr im Alltag der Mitarbeitenden festigen.

Rotkäppchen-Mumm hat zudem einen speziellen Workspace für neue Mitarbeitende eingerichtet, in dem sie sich schon vor dem ersten Arbeitsalltag mit dem Intranet vertraut gemacht werden.

Zitat Florian Martin, Brandenburger Firmengruppe

15. Ausreichend Zeit für das Intranet-Projekt einplanen

➡️ Gebt euch und euren Mitarbeitenden genug Zeit, um ein Intranet zu gestalten, das perfekt zu euch passt.

Am Ende braucht alles seine Zeit: Ihr braucht ausreichend Zeitressourcen, um ein leistungsstarkes Intranet aufzubauen und mit hochwertigem Inhalt zu füllen. Geht euer Intranet-Projekt strategisch an und stellt einen realistischen Plan auf. Kein gutes Intranet wird an einem Tag erbaut.

💡 Unser Tipp: Holt euch Expert:innen ins Boot. Bei Haiilo arbeiten wir beispielsweise mit einem Netzwerk aus erfahrenen Partnern zusammen, um unseren Kunden eine professionelle und ganzheitliche Projektbegleitung zu bieten.

Aber auch eure Mitarbeitenden brauchen Zeit, um sich in die Software einzuarbeiten und die Plattform mit Leben zu füllen. Gebt ihnen ausreichend Raum, um während ihrer Arbeitszeit die Funktionalitäten auszuprobieren, an Schulungen teilzunehmen, sich in Communities auszutauschen, durch die Inhalte zu scrollen, an Spielen teilzunehmen und mit Beiträgen zu interagieren. Gebt ihnen Zeit, Vertrauen aufzubauen und sich von den Mehrwerten selbst zu überzeugen – nur so sorgt ihr dafür, dass eure Mitarbeitenden die Plattform nachhaltig akzeptieren und nutzen.

Fazit: Akzeptanz durch echten Mehrwert erhöhen

Eine hohe Intranet-Akzeptanz entsteht letztendlich vor allem durch den Mehrwert, den die Plattform für die Mitarbeitenden bietet. Dieser Mehrwert ergibt sich durch verschiedene Faktoren:

  • Transparente Kommunikation: Offene und ehrliche Informationen über Ziele und Fortschritte des Intranet-Projekts schaffen Vertrauen.
  • Relevante, personalisierte und zielgruppengerechte Inhalte: Nur wenn die Inhalte auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen zugeschnitten sind, bleibt das Intranet interessant und nützlich.
  • Benutzerfreundliche und ansprechende Plattform: Eine intuitive Navigation, ein übersichtliches Design und eine einfache Suche sorgen dafür, dass sich die Mitarbeitenden gerne im Intranet aufhalten.
  • Einfacher Zugang: Die Möglichkeit, das Intranet über verschiedene Geräte wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone zu nutzen, erleichtert den Zugriff und fördert die Nutzung.
  • Gute Einarbeitung und fortlaufende Unterstützung: Schulungen, Workshops und ein zuverlässiger Support helfen den Mitarbeitenden, sich schnell einzuarbeiten und bei Fragen Hilfe zu finden.
  • Kombination aus Effizienz und Spaß: Praktische Anwendungen, die die Arbeit erleichtern, und Gamification-Elemente, die Spaß machen, steigern die Attraktivität des Intranets.
  • Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung: Wenn die Mitarbeitenden das Intranet mitgestalten und ihre Ideen einbringen können, fühlen sie sich stärker eingebunden und motiviert.

Mit unseren Tipps schafft ihr eine Intranet-Plattform, die von euren Mitarbeitenden schließlich nicht nur akzeptiert, sondern aktiv genutzt und geschätzt wird.

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